Was ist Resilienz und wie kannst du sie stärken?

Resi­li­enz ist die Fähig­keit, Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern und gestärkt dar­aus hervorzugehen. 

In die­sem Blog­bei­trag erfährst du, warum Resi­li­enz so wich­tig ist und wie du deine innere Stärke in sechs Schrit­ten gezielt auf­bauen kannst. Mit Refle­xi­ons­fra­gen, einem per­sön­li­chen Erfah­rungs­be­richt und einer klei­nen Impuls­auf­gabe kannst du deine eigene Resi­li­enz erken­nen und verbessern.

Ent­de­cke, wie erlern­bar diese wert­volle Fähig­keit ist!

Resi­li­enz hat auch immer etwas mit Mut zu tun. Wenn du wis­sen möch­test, wie mutig du wirk­lich bist, dann mach den Test “Wie viel Mut steckt in dir?”, finde her­aus, wel­cher Mut-Typ du bist, und erfahre, wie du dein Poten­zial noch bes­ser ent­fal­ten kannst!

Inhalt:

Spruch: Nicht das, was dir passiert, sondern wie du damit umgehst, bestimmt, wer du bist.

Warum ist Resilienz so wichtig? 

Im Laufe unse­res Lebens begeg­nen wir immer wie­der Her­aus­for­de­run­gen, sei es beruf­li­cher Druck, per­sön­li­che Kri­sen oder uner­war­tete Schicksalsschläge.

Man­che Men­schen schei­nen sol­che Situa­tio­nen mit einer bemer­kens­wer­ten Ruhe und Stärke zu meis­tern, wäh­rend andere sich von ihnen über­wäl­tigt füh­len. Worin liegt der Unter­schied? 

Der Schlüs­sel heißt Resi­li­enz, auch innere Wider­stands­fä­hig­keit oder Immun­sys­tem der Psy­che genannt. Die­ser ganz beson­dere Schutz­schirm der Seele ermög­licht es, Rück­schläge zu über­win­den und aus schwie­ri­gen Situa­tio­nen gestärkt hervorzugehen.

Einige Kin­der kom­men bereits resi­li­en­ter als andere auf die Welt, doch Resi­li­enz ist nicht aus­schließ­lich ange­bo­ren, da sind sich For­scher mitt­ler­weile sicher. Die Wur­zeln für die Ent­wick­lung von Resi­li­enz lie­gen einer­seits in der Per­son des Men­schen, ander­seits in sei­ner Lebens­um­welt. Sie ist also eine innere Stärke, die jeder von uns auf­bauen kann. 

Aber wie kannst du diese innere Wider­stands­kraft trainieren?

Frau lacht, Haare wehen im Wind, im Hintergrund ist das Meer

Wie resilient bin ich eigentlich?

Ich erin­nere mich nur vage an meine Wider­stands­fä­hig­keit als Kind. In man­chen Berei­chen war ich sta­bil, schon früh stur und durch­set­zungs­fä­hig. In der Grund­schule galt ich für viele als “Anfüh­re­rin”, sagte offen meine Mei­nung und stand mutig für mich und andere ein. Trotz­dem fühlte ich mich oft über­for­dert, war gesund­heit­lich ange­schla­gen und hatte Schwie­rig­kei­ten mit Ver­än­de­run­gen, beson­ders nach der Schei­dung mei­ner Eltern, als ich häu­fig zwi­schen ver­schie­de­nen Orten pen­deln musste. Mein Kör­per reagierte mit Infek­ten und Kopfschmerzen.

Als Jugend­li­che änderte sich das: Ich wurde extrem resi­li­ent, vol­ler Ener­gie und uner­schüt­ter­lich. Mich konnte nichts klein krie­gen – ich war auf dem Höhe­punkt mei­ner Widerstandsfähigkeit.

Doch mit 16 hatte ich große pri­vate Ereig­nisse und ver­lor ich diese Stärke wie­der. Dinge, die mir zuvor leicht­fie­len, wur­den zu gro­ßen Hür­den, und mein Selbst­be­wusst­sein ver­schwand fast kom­plett. Es dau­erte einige Jahre mit viel The­ra­pie und inne­rer Arbeit, bis ich wie­der belast­ba­rer wurde.

Heute wächst meine Resi­li­enz mit jeder gemeis­ter­ten Her­aus­for­de­rung. Ich ver­traue mir wie­der, was mir Kraft und Gelas­sen­heit gibt.

Meine eige­nen Erfah­run­gen haben mir gezeigt, wie sehr sich Resi­li­enz ver­än­dern kann – und dass sie nicht immer eine kon­stante Stärke ist, son­dern etwas, das man pfle­gen und immer wie­der neu auf­bauen muss.

Und wie gehst du mit Herausforderungen um?

Her­aus­for­de­run­gen sind unver­meid­lich – egal ob im Beruf, in Bezie­hun­gen oder im All­tag. Was jedoch den Unter­schied macht, ist, wie wir ihnen begegnen. 

Resi­li­enz bedeu­tet nicht, Her­aus­for­de­run­gen zu ver­mei­den, son­dern die innere Stärke zu ent­wi­ckeln, um mit ihnen umzu­ge­hen. Oft ent­ste­hen aus den größ­ten Her­aus­for­de­run­gen die wert­volls­ten Erkennt­nisse und das tiefste Wachstum.

Schon als Kin­der wer­den wir immer wie­der vor neue Auf­ga­ben und hin und wie­der auch schwie­rige Situa­tio­nen gestellt. Je nach­dem was für eine innere Sta­bi­li­tät wir bereits in uns tra­gen, begeg­nen wir den Ver­än­de­run­gen mit Neu­gierde und Wohl­wol­len oder gera­ten in Stress und Unsi­cher­heit. Im Ide­al­fall ler­nen wir also bereits früh, dass es nicht die Her­aus­for­de­run­gen selbst sind, die uns defi­nie­ren, son­dern wie wir damit umge­hen. Jede bewäl­tigte Hürde stärkt unsere innere Wider­stands­kraft und die Fähig­keit, auch in schwie­ri­gen Zei­ten stand­haft und mutig zu bleiben.

Wie gehst du mit dei­nen Hin­der­nis­sen um? Hast du die Fähig­keit, nach einem Rück­schlag wie­der auf­zu­ste­hen und weiterzumachen?

    • Was war deine letzte grö­ßere Her­aus­for­de­rung, und wie bist du damit umgegangen?
    • In wel­chen Situa­tio­nen hast du dich beson­ders stark oder beson­ders schwach gefühlt?
    • Was gibt dir Kraft, um nach Rück­schlä­gen wie­der aufzustehen?
    • Kannst du dich an eine sehr her­aus­for­dernde Situa­tion als Kind erin­nern und wenn ja, wie hast du diese damals bewältigt?
 

Hier eine Her­zens­buch­emp­feh­lung von mir für dich:
Resi­li­enzdein Kör­per zeigt dir den Weg*: Wirk­same Übun­gen für innere Stärke und gute Ner­ven – Selbst­hilfe mit Soma­tic Expe­ri­en­cing (SE)® nach Dr. Peter Levine

Mach den Test:
Wie viel Mut steckt in dir?

Jeder Mensch zeigt Mut auf seine eigene Weise. Bist du der Drauf­gän­ger, der sich furcht­los ins Aben­teuer stürzt oder über­legst du gerne sorg­fäl­tig, bevor du deine nächs­ten Schritte planst? Beide Ansätze sind ein­zig­ar­tig – und beide ber­gen groß­ar­ti­ges Potenzial!

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Viel­leicht ist genau das der Impuls, den du brauchst, um dein nächs­tes gro­ßes Aben­teuer anzugehen.

Mit die­sem Test fin­dest du her­aus:
Wie viel Mut prägt dei­nen All­tag – und wo schlum­mern noch unge­ahnte Poten­ziale, die dar­auf war­ten, ent­fal­tet zu werden?

Deine innere Stärke erkennen 

Bereit für eine Übung? Dann nimm dir ein Blatt Papier und mache dir Notizen:

    1. Eine schwie­rige Situa­tion aus dei­ner Vergangenheit
    2. Wie du sie gemeis­tert hast
    3. Was du dabei über dich selbst gelernt hast

Die­ser kleine Impuls zeigt dir deine eigene Wider­stands­fä­hig­keit und dass du bereits über die Fähig­keit zur Resi­li­enz ver­fügst – selbst wenn sie dir nicht immer bewusst ist.

Nutze auch gerne ver­schie­dene Tools, wie zum Bei­spiel das tolle Kar­ten­set * zum Thema Resi­li­enz, mit Übun­gen inspi­riert von Soma­tic Expe­ri­en­cing ® . Die­ses Kar­ten­set ist pas­send zum erfolg­rei­chen Buch “Resi­li­enz – dein Kör­per zeigt dir den Weg”.

Benö­tigst du Bera­tung oder Unter­stüt­zung bei der Umset­zung neuer Ziele und Per­spek­ti­ven? – Gerne begleite ich dich eine Weile auf dei­nem Weg. Nimm ganz unver­bind­lich Kon­takt mit mir auf und gemein­sam schauen wir, wie deine nächs­ten Schritte aus­se­hen kön­nen, damit du dei­nem Ziel näher kommst.

So stärkst du in 6 Schritten deine Resilienz 

  1. Akzep­tiere, was du nicht ändern kannst
    Resi­li­enz bedeu­tet nicht, dass du jedes Pro­blem gut fin­den oder gar lösen musst. Es geht darum, die Dinge zu akzep­tie­ren, die außer­halb dei­ner Kon­trolle lie­gen. Oft hilft es, sich daran zu erin­nern, dass das Leben Höhen und Tie­fen hat und nicht jeder Rück­schlag dau­er­haft ist.
  2. Pflege ein posi­ti­ves Mind­set
    Eine opti­mis­ti­sche Ein­stel­lung hilft dir, auch in schwie­ri­gen Zei­ten das Licht am Ende des Tun­nels zu sehen. Das bedeu­tet nicht, Pro­bleme zu igno­rie­ren, son­dern dar­auf zu ver­trauen, dass du die innere Stärke hast, sie zu über­win­den. Posi­ti­ves Den­ken kann trai­niert wer­den – zum Bei­spiel, indem du dich bewusst auf die klei­nen Dinge kon­zen­trierst, die bereits gut gelau­fen sind.
  3. Starke soziale Bin­dun­gen
    Der Rück­halt von Fami­lie, Freun­den oder Kol­le­gen ist ein wich­ti­ger Fak­tor für Resi­li­enz. Starke soziale Bin­dun­gen bie­ten nicht nur emo­tio­nale Unter­stüt­zung, son­dern auch eine neue Per­spek­tive. Es ist auch okay, um Hilfe zu bit­ten – das macht dich nicht schwach, son­dern zeigt, dass du die Stärke besitzt, etwas ver­än­dern zu wollen.
  4. Lerne, dich selbst zu regu­lie­ren
    Emo­tio­nale Selbst­re­gu­la­tion ist ein zen­tra­les Ele­ment der Resi­li­enz. Das bedeu­tet, dass du lernst, deine Emo­tio­nen zu erken­nen und auf gesunde Weise mit ihnen umzu­ge­hen. Atem­tech­ni­ken, Acht­sam­keits­übun­gen oder Medi­ta­tion kön­nen dir hel­fen, in stres­si­gen Momen­ten ruhig und klar zu bleiben.
  5. Baue deine Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­kei­ten aus
    Resi­li­enz bedeu­tet auch, Lösun­gen für Pro­bleme zu fin­den, statt sich von ihnen über­wäl­ti­gen zu las­sen. Übe, ana­ly­tisch an Her­aus­for­de­run­gen her­an­zu­ge­hen, und frage dich: „Was kann ich aktiv tun, um die Situa­tion zu ver­bes­sern?“ Auch wenn die Lösung nicht sofort klar ist, gibt dir diese Denk­weise das Gefühl, die Kon­trolle zu haben.
  6. Küm­mere dich um deine Gesund­heit
    Kör­per­li­che und men­tale Gesund­heit sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Regel­mä­ßige Bewe­gung, gesunde Ernäh­rung und aus­rei­chen­der Schlaf tra­gen zur Sta­bi­li­tät dei­nes Geis­tes bei. Wenn du dich kör­per­lich gut fühlst, hast du auch mehr men­tale Kraft, um Her­aus­for­de­run­gen zu bewältigen.

Resilienz ist erlernbar

Resi­li­enz ist also kein unver­än­der­li­cher Cha­rak­ter­zug, son­dern eine Fähig­keit, die jeder von uns ent­wi­ckeln und stär­ken kann. Es geht darum, nicht vor Schwie­rig­kei­ten davon­zu­lau­fen, son­dern ihnen mit inne­rer Stärke und einem kla­ren Geist zu begegnen.

Durch Akzep­tanz, Selbst­re­fle­xion und die rich­ti­gen Stra­te­gien kannst du dich in schwie­ri­gen Zei­ten neu erfin­den und gestärkt her­vor­ge­hen. Deine innere Wider­stands­fä­hig­keit gibt dir die Kraft, nicht nur Kri­sen zu über­ste­hen, son­dern auch in ihnen zu wachsen.

Wenn du ler­nen möch­test, deine innere Stärke bewusst zu akti­vie­ren, alte Blo­cka­den zu lösen und mit neuer Klar­heit mutig dei­nen eige­nen Weg zu gehen, dann begleite ich dich in mei­nem 8‑Wo­chen-Online-Kurs „Mut Kom­pass – Ent­falte dein vol­les Poten­zial und begib dich auf eine span­nende Reise zu dir selbst!”

Mit einem 90-sei­ti­gen Work­book, 8 Modu­len vol­ler wert­vol­ler Inhalte und vie­len prak­ti­schen Vor­la­gen zum Down­loa­den, unter­stütze ich dich dabei, deine Wider­stands­kraft zu stär­ken, dein Mind­set neu aus­zu­rich­ten und mutige Schritte in Rich­tung eines erfüll­ten Lebens zu gehen. Durch prak­ti­sche Übun­gen, Refle­xi­ons­fra­gen und Chal­lenges ent­wi­ckelst du nach­hal­tige Stra­te­gien, um mit Her­aus­for­de­run­gen gelas­se­ner umzu­ge­hen und deine Resi­li­enz lang­fris­tig zu festigen.

Alle Details zum Kurs fin­dest du im aktu­el­len Blog­bei­trag.

Du bist stär­ker, als du denkst und ich begleite dich gern auf dei­nem Weg!

Alles Liebe
Natha­lie

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“Resi­li­enz bedeu­tet nicht, dass du nie fällst. Es bedeu­tet, dass du immer wie­der auf­stehst und gestärkt wei­ter machst.”

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